
Rebel im Regen
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Markante, rau gesungene Refrain-Zeile mit eingängigem, urbanem Mitgröl-Hook und treibender Gitarrenfigur im Hintergrund.
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Songtext
[Verse 1] Die Uhr im Armaturenbrett frisst die letzte halbe Stunde Neon blutet durch die Scheiben, macht die Schatten wieder bunte Ich fahr die Küsten aus Asphalt, vorbei an Bars und leerem Glanz Wo jeder gestern noch zu laut war und heut nur schweigt beim letzten Tanz Der Motor brummt wie alte Wut, der Regen schreibt auf meine Frontscheib' Und irgendwo im Rückspiegel hängt mein Leben, grau und längst nicht mehr bereit Ich kenn die Namen aller Viertel, aber keiner kennt noch meinen Nur die Stadt, die mich benutzt, um ihre einsame Seele zu verneinen [Pre-Chorus] Und wenn das Blaulicht durch die Gassen schneidet, seh ich kurz, wie alles brennt Wir sind Kinder dieser Nacht, die man am Tage nicht mehr kennt [Chorus] Fahr mich durch die Nacht, bis der Morgen uns vergisst Bis die Stadt in ihrem eigenen Rauch nach Freiheit riecht und fällt und flieht Wir sind Feuer auf Asphalt, wir sind laut, auch wenn uns keiner sieht Zwischen Einsamkeit und Tempo, baby, lebe ich, wenn die Straße zieht Fahr mich durch die Nacht, lass den Motor mein Gebet sein Lass die Lichter wie Sternschnuppen in den Augen meiner Stadt vergeh'n Wir sind zu nah am Abgrund, um noch brav zu sein Fahr mich durch die Nacht — und ich schwör, wir werden frei [Verse 2] Du steigst ein mit nassem Haar, die Jacke offen, Blick wie Stahl Sagst kein Wort, nur diese Müdigkeit, die jedes Taxi kennt, banal Dein Make-up war mal Kriegsschmuck, jetzt nur noch Regen auf der Haut Und in deiner Tasche klirrt ein Schlüsselbund, als wär die Zukunft längst verbaut Du sagst: „Fahr nicht heim, fahr einfach weiter, ich will heut keine Wände seh'n“ Und ich nicke, weil ich weiß, was es heißt, wenn die eigenen Schatten mit dir geh'n Vor dem Club kippen letzte Lügen, auf dem Bürgersteig zerspringt die Zeit Und wir zwei sind nur zwei Fremde mit derselben alten Einsamkeit [Pre-Chorus] Die Ampeln werden zu Signalen, die uns sagen: Bleib nicht steh'n Denn wer die Nacht aus vollem Herzen nimmt, wird den Morgen anders seh'n [Chorus] Fahr mich durch die Nacht, bis der Morgen uns vergisst Bis die Stadt in ihrem eigenen Rauch nach Freiheit riecht und fällt und flieht Wir sind Feuer auf Asphalt, wir sind laut, auch wenn uns keiner sieht Zwischen Einsamkeit und Tempo, baby, lebe ich, wenn die Straße zieht Fahr mich durch die Nacht, lass den Motor mein Gebet sein Lass die Lichter wie Sternschnuppen in den Augen meiner Stadt vergeh'n Wir sind zu nah am Abgrund, um noch brav zu sein Fahr mich durch die Nacht — und ich schwör, wir werden frei [Bridge] Ich hab gelernt, dass man verloren geht, wenn man zu lange wartet Dass die Stadt dir ihre Narben zeigt, sobald die letzte Hoffnung startet Du sagst, du hast zu viel gesehen, zu viel geliebt, zu viel verbrannt Ich sag, wir fahren weiter, bis der Schmerz uns nicht mehr findet an der Hand Vielleicht sind wir nur zwei Randfiguren in diesem endlosen Licht Doch selbst kaputte Herzen schlagen nachts gegen das Verbotene und sich nicht Und wenn der Himmel über uns zusammenbricht, dann mit Stil Denn wir waren nie gemacht für Käfige — wir wollten immer mehr als Ziel [Instrumental] [Gitarren-Solo] [Ad-Lib] Hey! Oh-oh, yeah! Weiter, weiter! Keine Angst! [Final Chorus] Fahr mich durch die Nacht, bis der Morgen uns vergisst Bis die Stadt in ihrem eigenen Rauch nach Freiheit riecht und fällt und flieht Wir sind Feuer auf Asphalt, wir sind laut, auch wenn uns keiner sieht Zwischen Einsamkeit und Tempo, baby, lebe ich, wenn die Straße zieht Fahr mich durch die Nacht, lass den Motor mein Gebet sein Lass die Lichter wie Sternschnuppen in den Augen meiner Stadt vergeh'n Wir sind zu nah am Abgrund, um noch brav zu sein Fahr mich durch die Nacht — und ich schwör, wir werden frei [Outro] Die letzten Meter, der erste Blick ins blasse Licht Du steigst aus, ohne dich umzudreh'n, doch ich vergess dich nicht Die Stadt verschluckt dein Echo, meine Reifen zieh'n allein Und irgendwo zwischen Einsamkeit und Morgen bleibt die Nacht noch kurz bei mir — bis sie schreit: frei… frei… frei… [Fade-Out] Fahr mich durch die Nacht… Fahr mich durch die Nacht… Wir sind frei…
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